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Nachhaltigkeit kommunal

Nr. 13 |
Mai 2015

Willkommen zur 13. Ausgabe von NACHHALTIGKEIT KOMMUNAL!

Mit frischer Frühlingsenergie begrüßen wir Sie zur 13. Ausgabe des Nachhaltigkeit Kommunal Newsletters. Auch diesmal haben wir wieder interessante Informationen zum Thema lokale Nachhaltigkeitsarbeit für Sie aufbereitet.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

Inhalt

1 VOR ORT IN RHEINLAND-PFALZ

2 NÜTZLICHES UND INTERESSANTES

3 KOMMUNALE NACHHALTIGKEIT IN DER WELT

1 I Vor Ort in Rheinland-Pfalz

Ministerin Lemke: „Lokales Handeln ist entscheidend für Nachhaltigkeit“

  v.l.n.r. Hansjörg Eger (Oberbürgermeister Stadt Speyer), Stefan Kuhn (stellvertretender Regionaldirektor für Europa, ICLEI), Eveline Lemke (Ministerin für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz), Bernd Schneider (Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Südeifel), Christian Calonec-Rauchfuß (Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Verbandsgemeinde Südeifel), Pamela Mühlmann (Koordinatorin für Governance und soziale Innovation, ICLEI)

Nachhaltig leben und wirtschaften – das funktioniert, wenn es dort verankert wird, wo die Menschen zuhause sind: in den Städten und Gemeinden. Das Wirtschaftsministerium bietet deshalb für Kommunen in Rheinland-Pfalz eine kostenfreie Beratung durch das internationale Städtenetzwerk ICLEI an. Ein neuer Flyer weist auf das Angebot des Landes hin.
Auf einer Pressekonferenz am 11. März in Mainz erklärte Wirtschaftsministerin Lemke „Die lokale Ebene ist entscheidend für eine nachhaltige und damit zukunftsgerechte Entwicklung. Hier wird der Alltag geprägt, hier können Bürgerinnen und Bürger am stärksten mitbestimmen“. „Kommunen, die Aspekte von Nachhaltigkeit, etwa in der Stadtplanung, bei Bürgerbeteiligung oder im Umgang mit endlichen Ressourcen, aufgreifen wollen, erhalten fachliche Begleitung. Langfristiges, nachhaltiges Handeln muss in die Verwaltungsprozesse eingehen, um erfolgreich zu sein. Dafür braucht es Strukturen, die Innovationspotentiale vorantreiben und aus Ideen ganzheitliche Prozesse werden lassen.“

Wenn Sie sich zur Kommunen-Beratung anmelden möchten, sprechen Sie uns einfach an: Pamela Mühlmann, Peter Ulrich, Telefon: 0761 36892-65, email: nachhaltigkeitkommunal@iclei.org

Auftaktveranstaltung für ein Integriertes Klimaschutzkonzept im Landkreis Mayen-Koblenz

Am 14. April 2015 fand die Auftaktveranstaltung zum Integrierten Klimaschutzkonzept für den Landkreis Mayen-Koblenz und seine Verbandsgemeinden und Städte statt. Mehr als 100 Personen nahmen an der Veranstaltung teil. Landrat Dr. Saftig betonte die Bedeutung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes: "Klimaschutz ist eine Querschnittsaufgabe in der Kreisverwaltung und muss alle Bereiche der Gesellschaft miteinbeziehen. Der Landkreis fängt jedoch nicht bei Null an; viele Aktivitäten im Klimaschutz resultieren bereits aus der Arbeit der integrierten Umweltberatung. Aber es gibt noch viel zu tun!"
An insgesamt sieben Stationen konnten die Teilnehmer der Veranstaltung ihre Ideen und Anregungen zum Integrierten Klimaschutzkonzept teilen, sowie bereits bestehende Projekte vorstellen. Alle diese Punkte wurden dokumentiert und werden nach Möglichkeit in das Konzept miteinbezogen. Das integrierte Klimaschutzkonzept soll bis Anfang 2016 erarbeitet werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz.

2 I Nützliches und Interessantes

Nachlese zur Konferenz: Energiekonflikte nutzen - Wege, Strategien und Organisationsformen einer lokalen Energieversorgung, 23./24. April, Potsdam

Konflikte gehören zum Leben dazu. Das gilt im privaten ebenso wie im öffentlichen Bereich. Auch die Energiewende ist dabei keine Ausnahme. Während die Energiewende als gesamtgesellschaftliche Aufgabe durchweg hohe Zustimmung erfährt, kommt es auf der Umsetzungsebene, also vor Ort in den Städten und Gemeinden, häufig zu Interessenskonflikten. Wie man mit solchen Konflikten produktiv und konstruktiv umgehen kann, war Thema der Konferenz „Energiekonflikte nutzen - Wege, Strategien und Organisationsformen einer lokalen Energieversorgung“ am 23. und 24. April in Potsdam.

In Vorträgen, Workshops und einer Podiumsdiskussion wurden verschiedene Aspekte des Themas erörtert. Eine durchgängige Erkenntnis war, dass Energiekonflikte oft sehr vielschichtig sind und die Ursachen der Auseinandersetzung oft im Verborgenen liegen. Dass man sich Konflikten stellen muss war ebenso wiederkehrender Konsens wie die Tatsache, dass man immer auch an die Zeit nach dem Konflikt denken muss. Das kann bedeuten sich über die eigene, zukünftige Rolle klarer zu werden, aber auch eine unterlegene Gegenseite später mit einzubeziehen. Letztlich können Energiekonflikte aber auch nützlich sein, wenn es gelingt mit allen Beteiligten Gruppen und Personen Gemeinwohlziele zu definieren. Diese können dann in einer neuen Organisationsform wie z.B. einer Energiegenossenschaft verankert werden.

Weitere Informationen zu diesen Fragen finden Sie auf der Webseite des EnerLOG Projekts, in dessen Rahmen die Konferenz stattfand.

Ausschreibung - ZeitzeicheN 2015 eröffnet

Zum neunten Mal wird im Zuge des Netzwerk21Kongresses der lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN verliehen. Damit wird beispielhaftes Engagement für eine lebenswerte Zukunft ins öffentliche Bewusstsein gerückt und vorbildliche Initiativen, welche die Zeichen der Zeit erkannt haben, werden öffentlich anerkannt. Aktivitäten, die AkteurInnen zum Handeln ermuntern erfahren Wertschätzung und neue Wege zur Kommunikation der Projektideen werden vorgestellt. In den folgenden Kategorien wird dieser lokale Nachhaltigkeitspreis verliehen:

  • Initiativen
  • Unternehmen
  • Kommunen
  • Jugend
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Internationale Partnerschaften
      

Die Einreichungsfrist endet am 10.7.2015

Bitte benutzen Sie für Ihre Bewerbung die Antragsformulare unter
www.netzwerk21kongress.de/zeitzeichen

Wettbewerb: Hauptstadt des Fairen Handels 2015

Die von Bund, Ländern, Kommunen und Nichtregierungsorganisationen getragene Servicestelle Kommunen in der Einen Welt ruft zum siebten Mal auf, Aktivitäten und innovative Maßnahmen zur Stärkung des Fairen Handels einzureichen. Schirmherr ist der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Gerd Müller. Der Wettbewerb ist eingebettet in die Faire Woche 2015.

Aufgerufen sind alle Städte und Gemeinden in Deutschland, die durch eigene Aktivitäten vor Ort den Fairen Handel mit anderen AkteurInnen zusammen unterstützen. Als Aktivitäten können sowohl einzelne Aktionen oder Projekte, als auch kontinuierliche Maßnahmen, Leitbilder und Strategien eingereicht werden. Sie müssen jedoch bei Einsendeschluss abgeschlossen oder in Umsetzung sein.

Wer die kreativsten und pfiffigsten Projekte vorweisen kann, wird zur „Hauptstadt des Fairen Handels 2015” gekürt. Der Gewinner-Kommune wird ein Gütesiegel verliehen, das sie für ihre künftigen Marketingaktivitäten nützen darf und ein Preisgeld gibt es natürlich auch. Eine unabhängige Jury bestimmt die Preisträger.

  • Einsendeschluss: 13. Juli 2015
  • Preisverleihung: 21. September 2015 in Rostock
  • Preisgelder: Insgesamt 100.000 Euro für fünf Preisträger; außerdem fünf Sonderpreise in Höhe von jeweils 1.000 Euro

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Anmeldung finden Sie hier.

3 I Kommunale Nachhaltigkeit in der Welt

ICLEI Weltkongress 2015 – Eindrücke aus Südkorea

Der ICLEI Weltkongress in Seoul (Südkorea) fand vom 8. bis 12. April statt und war das weltweit größte Diskussionsforum zur Weiterentwicklung kommunaler Nachhaltigkeit in diesem Jahr. Über 2500 Teilnehmende aus über 75 Ländern trafen zusammen, um sich über gemeinsame globale Herausforderungen auszutauschen und um die wichtige Rolle von Städten und Gemeinden dabei zu unterstreichen. Der Kongress war auch ein wichtiger Meilenstein in der Vorbereitung auf die UN-Klimakonferenz im Dezember 2015 in Paris.

Für mehr Informationen und Eindrücke besuchen Sie die Konferenzseite.

Impressum

NACHHALTIGKEIT KOMMUNAL ist eine Initiative des ICLEI Europasekretariates, gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung des Landes Rheinland-Pfalz.

Die inhaltliche Verantwortung für NACHHALTIGKEIT KOMMUNAL obliegt dem ICLEI Europasekretariat und spiegelt nicht unbedingt die Meinung des Partners bzw. erwähnter Institutionen wieder.

Falls Sie Kommentare/Fragen haben oder weitere Informationen haben möchten, schicken Sie eine E-mail an: nachhaltigkeitkommunal@iclei.org.

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